Tennessee nach North Carolina

Tennessee nach North Carolina

Beschreibung

Nashville, Tennessee nach Nags Head, North Carolina in 8 Tagen – Rundreise 

Nach dem Flug von Frankfurt über Atlanta mit Delta Airlines, landen wir auf dem Nashville Airport und wagen einen ersten Blick raus auf die Straße:

Was für eine Begrüßung!

Es ist warm, laut und bunt:

WELCOME TO AMERICA!

Und nun erstmal zur Autovermietung, unser von Deutschland aus bereits gebuchtes Cabrio abholen. Mit ein paar kleinen Verzögerungen rollen wir überglücklich mit unserem roten Flitzer aus der Tiefgarage und lassen uns von unserem Navigationssystem mit der netten Stimme von „Steffi“ den Weg raus aus Nashville erklären.

Die Fahrt vom Airport zum Hotel nach Franklin über den Interstate wird zum ersten Abenteuer, denn ich fahre zum ersten Mal Auto in den USA. Und was passiert? Mich überholt ein riesiger lauter Truck auf der falschen Seite nämlich rechts!!

„Das ist normal in den USA“, erklärt mir meine Freundin und Reisbegleitung … na dann 🙂

Ankunft im Drury Plaza Hotel – Franklin, sehr gut zu erreichen, da direkt an der Autobahn gelegen und ein guter Ausgangspunkt um nach Nashville zu gelangen. Das Hotel ist neu und lässt keine Wünsche offen.

Schon die freundliche Begrüßung an der Rezeption zeigt die amerikanische Qualität im Servicebereich, schnell und unkompliziert, kompetent und zuvorkommend.

Die Zimmer sind groß und sauber. Nach einem leckeren Abendessen im Restaurant nebenan liegen wir erschöpft in unseren gemütlichen Betten und sind gespannt auf die nächsten Tage.

Am zweiten Tag fahren wir sehr zeitig nach Nashville, da die Zeitverschiebung uns früh aus dem Bett geholt hat.

Dadurch haben wir das Glück uns Nashville noch in Ruhe ansehen zu können, ohne die vielen Menschen, die das berühmte Countryfestival CMA besuchen wollen. Der Besuch der Country Music Hall of Fame and Museum ist beeindruckend, wirklich sehr spannend und ein absolutes Muss…

Zurück auf den Straßen von Downtown Nashville, hat sich die Stadt merklich gefüllt. Wir schlendern über die Partymeile auf dem Broadway und hören an den vielen Ständen und in den Bars eine Country Band nach der anderen.

Nach einigen Stunden in dem lauten Getümmel entfliehen wir zurück nach Franklin.

Diese Stadt ist typisch amerikanisch, sehr sauber und idyllisch mit wunderschönen Häusern und Vorgärten. Man fühlt sich irgendwie heimisch. In einem netten rustikalen Restaurant „Puckett’s Grocery“ lassen wir den Tag ausklingen, natürlich mit Live Musik und leckeren Spare Ribs.

Den dritten Tag fahren wir von Nashville nach Sevierville. Unser erster Stop ist Cookville!

Dort wollen wir zum Lunch die beste Pizza und Sandwiches kaufen, die es laut Beschreibung geben soll. Leider ist der Laden geschlossen und es regnet auch noch in Strömen! Aber was soll’s, ab in den nächsten Supermarkt und einkaufen. Grillen steht für den Abend auf dem Programm.

In Sevierville fahren wir einen Berg hoch zu unserer nächsten Unterkunft, dem „Oak Haven Resort“. Mitten im Wald, ganz ruhig gelegen, ein Traum von einer Cabin, mit allem was das Herz begehrt.

Das Haus ist wunderschön eingerichtet mit vollausgestatteter Küche, Kamin und einer Badewanne mitten im Master-Bedroom. Ein zweites Schlafzimmer befindet sich im Dachgeschoss. Auf der Terrasse stehen ein Whirlpool, ein Barbecue und mehrere Schaukelstühle, die in Amerika nie fehlen dürfen. Bei einem leckeren gegrillten T-Bone-Steak genießen wir die Abendsonne.

Der vierte Tag geht dann von Sevierville nach Winston Salem.

Endlich spielt auch das Wetter mit und bei strahlendem Sonnenschein und bei warmen Temperaturen können wir die Fahrt in unserem Cabrio mit offenem Verdeck genießen. Wir verlassen Sevierville in Richtung Great Smoky Mountain. Der Touristenort beherbergt mit Dollywood auch einen Freizeitpark und die meisten Outlets findet man dort auch, aber dazu mehr am Ende der Reise.

Der erste Halt zum Frühstück ist in Pigeon Forge. „The Old Mill“ ist eine alte Wassermühle von 1830 mit dem „The Old Mill Restaurant“, wo wir ein köstliches, herzhaftes amerikanisches Frühstück bekommen mit Pancake, scrambled Eggs und ganz viel Kaffee.

Die Fahrt führte uns weiter durch den Great Smoky Mountains National Park. In den Wäldern kann man endlose Wanderungen machen mit wunderschönem Panaroramablick über die Berge. Hier befindet sich auch die Landesgrenze zwischen Tennesse und North Carolina.

Auf den Straßen von North Carolina, fahren wir zu unserem nächsten Ziel, dem Hotel „The Historic Brookstown Inn“ in Winston Salem. Das Hotel ist mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet. Das haben wir so nicht erwartet und sind sehr beeindruckt.

Nur das Frühstück ist etwas enttäuschend. In dem wunderschönen Frühstücksraum, finden wir am Morgen nur ein paar trockene Croissants. Nach einem schnellen Kaffee verlassen wir das Hotel und machen uns auf den Weg Richtung Küste. Der fünfte Tag unserer Reise führt uns von Winston Salem zu den Outer Banks nach Nags Head.

Wir starten den Tag mit einem Rundgang durch Old Salem.

Anschließend fahren wir weiter und nach endlosen Meilen durch Wälder waren wir dann endlich am Meer!

Wir haben uns eigentlich eine Route ausgesucht, die laut Routenplaner sehr viel am Meer entlang geht. Leider werden wir eines Besseren belehrt, denn der Straßenverlauf war komplett mit Bäumen umrandet, also muss unsere Phantasie herhalten: „Auf der rechten Seite ist das Meer!“

Irgendwann sind wir dann doch noch angekommen im „First Colony Inn“ Hotel,  eines der ältesten Hotels am Ort und wirklich mit ganz viel Liebe geführt.

Wir haben uns die 3 Nächte, die wir vor Ort waren, sehr wohlgefüllt. Die Zimmer sind geräumig und sehr sauber, das ganze Hotel wird ständig in Schuss gehalten. Wir bekommen sogar Frühstück und den Kaffee mal endlich nicht aus Plastik- sondern richtigen echten Tassen 🙂 . Darüber freue ich mich besonders 🙂

Am sechsten Tag steht nichts auf dem Programm außer Strand, da wir uns von der Reise ausruhen wollen. Leider spielt mal wieder das Wetter nicht so richtig mit. Es regnet am Morgen und so gehen wir shoppen im Qutlet gleich um die Ecke.

Am Nachmittag wird es dann wieder freundlicher und wir können endlich einen Sparziergang am Meer machen.

Den Abend beenden wir in einem bekannten Seafood-Restaurant, bei leckeren Crablegs und köstlichen frischen Austern, die direkt am Tisch vor unseren Augen geöffnet wurden.

Am siebten Tag wollen wir die Inseln erkunden und sind als erstes Richtung Süden gefahren, zu einem Leuchtturm.

Anschließend machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Hatteras und dann auf den Rückweg.

Zum Abschluss halten wir noch in Manteo an und besichtigen das dortige Roanoke Marshes Lighthouse.Auch an diesem Abend genießen wir die hervorragende Küche in einem ansässigen Restaurant.

Am achten Tag ist dann Abreise von den Outer Banks, Richtung Norfolk. Wir haben nur eine kurze Strecke vor uns, weil wir den Großteil des Tages mit Shopping in einem Outlet in Williamsburg verbringen wollen. Also wer wirklich richtig gut shoppen möchte sollte dazu diese Outlets besuchen. Hier bekommt man wirklich alles was ein „Mädchen“ so braucht und vor allem zu sehr günstigen Preisen.

Völlig kaputt vom stundenlangen Laufen, aber mit einer Ausbeute, die sich sehen lässt, verbringen wir den letzten Abend in einem einfachen Motel in Norfolk direkt am Strand. Da es jedoch schon dunkel ist sehen wir davon nicht mehr viel.

Den neunten und letzten Tag beginnen wir mit einer kleiner Stadtbesichtigung in Downtown Norfolk, bevor wir zum Flughafen fahren, unser Auto abgeben und die Heimreise antreten.

Mein persönliches Fazit: Über Amerika kann man geteilter Meinung sein!!

Obwohl meine Reisebegleitung völlig fasziniert von den USA ist, würde ich nur noch zum Einkaufen in die USA fliegen, bzw. einen anderen Bundesstaat mit wärmerem Wasser aussuchen. Das was mich wirklich überrascht hat waren die Hotels, die wirklich viel Stil und Charme haben.

Ihre Karen Endler

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