Reise nach Apulien

Reise nach Apulien

Beschreibung

Apulien ist eine in Südost-Italien gelegene Region. Die Halbinsel Salento im Süden Apuliens bildet den „Absatz“ des sogenannten „italienischen Stiefels“.

Der „Absatz“ von Italien bietet eine facettenreiche Landschaft und ist wirklich eine Reise wert.

Ich habe mir 3 Hotels in verschiedenen Regionen Apuliens für meine Erkundungstour ausgesucht. Der Flug von Frankfurt geht in der Sommersaison einmal wöchentlich direkt nach Bari oder Brindisi, was natürlich sehr bequem ist.

Die erste Station habe ich in Polignano a Mare verbracht. Dieses faszinierende Städtchen ist ca. eine 3/4 Std. vom Flughafen Bari entfernt und liegt direkt am Meer. Umgeben von hohen gebänderten Felsen schlägt das grünblaue, klare Wasser sanft an eine enge Bucht. Das Hotel Covo die Saraceni liegt direkt am Meer vor den Toren der Altstadt, so dass Sie ganz bequem die Stadt zu Fuß erkunden können. Die weiß getünchten Häuser thronen auf den Felsen, darunter unzählige kleine und größere Grotten, die sich geheimnisvoll und verwunschen in den Felsen bohren.

Auf dem Weg von Norden in den Süden habe ich einige Städte besucht und unter anderem das Hotel Borgo Egnazia in Savelletri di Fasano. Das ist die TOP-Adresse in Apulien und wirklich ein tolles Hotel. Das Resort ist im Stil eines kleinen Dorfes erbaut. Hier ist für jeden etwas dabei und es besticht durch viel Privatsphäre und Charme.

Die Straßen auf meiner Fahrt waren mit ganz vielen Korkeichen gesäumt. Durch Brindisi bin ich einfach mal nur kurz durchgefahren, da ich unbedingt nach Lecce wollte, um mir eine der schönsten Barock-Basilikas, Santa Croce und die Altstadt anzusehen. Wenn ich wieder mal eines unterschätzt habe, dann sind das Entfernungen. Die Länge der Fahrzeiten können Sie nicht am Routenplaner planen, denn in Italien sind die Straßenverhältnisse einfach anders.

In Lecce angekommen war es auch kein Problem die Altstadt zu finden, denn ausgeschildet ist alles immer sehr gut. Vor der Basilika di Santa Croce angekommen war leider nur ein Baugerüst zu sehen. Was für ein Pech, aber es gibt noch mehr barocke Bauwerke in Lecce.

Das älteste Gebäude ist das römische Amphitheater an der Piazza Sant’Oronzo. Das einzige Bauwerk seiner Art in Apulien wurde in den 1930er Jahren unter anderen historischen Gebäuden entdeckt und freigelegt. Sie finden im gesamten Stadtkern von Lecce zudem Gebäude mit wunderschönen Barockfassaden. An der Piazza del Duomo steht der Dom Sant’Oronzo, dessen Innenräume ebenso reich geschmückt sind wie die Fassade. Ansonsten sollten Sie sich die barocken Paläste in der Via Libertini, den Bischofspalast und den Palazzo del Seminario nicht entgehen lassen.

So viele barocke und antike Sehenswürdigkeiten ließen mein Herz höher schlagen, denn ich liebe barocke Bauten.

Die zweite Station habe ich in der Nähe von Otranto, in einem sehr ruhigen, wunderschönen Resort, Tenuta Centroporte Resort & Hotel in Giurdignano verbracht. Von diesem charmanten, gehobenen Hotel in einer Villa, in ländlicher Umgebung, von Olivenhainen umgeben, war ich sehr beeindruckt.  Die ruhigen, individuell eingerichteten Zimmer bieten einen privaten Eingang und teilweise Gartenzugang. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.

Von dort können Sie den Süden Apuliens, mit den vielen Olivenplantagen, besuchen. Die Natur ist hier sehr unterschiedlich. Sie haben lange Badestrände, aber auch sehr felsige Abschnitte. Ein Besuch in den zahlreichen Grotten lohnt sich immer. Ausflüge dorthin werden von Otranto aus überall angeboten.

Von hieraus haben mich meine Ausflüge ganz an den südlichsten Punkt von Apulien geführt. Erst nach Capo Santa Maria di Leuca, beeindruckend mit seinen Farben und der unglaublichen Ruhe, die die Kirche umgibt und zum Verweilen zu einem Cappuccino einlädt.

Weiter ging es nach Torre Mozza. Immer auf der kurvigen Küstenstraße entlang, mit wunderschönem Blick auf das blaue Meer, in den Robinson Club. Der Club liegt direkt am weißen Sandstrand und von wunderschönen Pinien umgeben. Dieser Küstenabschnitt ist ein Paradies für Wassersportler. Vor allem Surfer werden begeistert sein von langen weißen Stränden mit guten Wellen.

Der Weg zurück nach Otranto führte einmal quer durch den „Absatz“, durch unzählige Olivenplantagen. Diese sind nicht nur beeindruckend sondern auch fester Bestandteil der lokalen Landschaft.

Die letzte Station war am historischen Stadtrand von Martina Franca, im Relais Villa San Martino in dem berühmten Trulligebiet des Itriatales. Dieses im typischen Landhausstil Apuliens erbaute Hotel präsentiert sich durchweg auf gutem Niveau. Eingebettet in einen wunderschönen Naturpark mit Palmen, jahrhundertealten Olivenbäumen und einem großen Pool, vermittelt dieses charmante Haus mit stilvollem Ambiente, eine freundliche Gastlichkeit.

Ich würde dieses Hotel immer wieder besuchen, denn für Ausflüge ins Land der Trullis ist es super gelegen, inmitten der Wein- und Olivenhänge. Die sogenannten „Trulli“, Steinhäuser mit kegelförmigem Dach, waren einst das Zuhause von Hirten. Heute stehen sie unter dem Schutz der UNESCO.

Die Bauweise ist im Prinzip immer die gleiche: Auf einer annähernd quadratischen Grundfläche werden rohe Feldsteine in Trockenbauweise zu dicken Grundmauern übereinandergesetzt. Die Kegelform der Dächer ergibt sich durch schräg aufeinander geschichtete Chiancarelle (Steinplatten). Das unerschöpfliche Baumaterial liefert der steinige Boden gratis.

Die Trullis in Albertrollo gehören eindeutig zu den Favoriten meiner Reise.

Da ich dieses Mal viel unterwegs war, mir sehr viel angesehen habe und auch nicht in der Hauptsaison unterwegs war, gebe ich hier meinen ganz persönlichen und privaten Kommentar ab:

Apulien hat bei mir einen sehr gemütlichen Eindruck hinterlassen. Auch wenn sich vieles wiederholt hat in den Städten, mit einem Altstadtkern und einer „Neustadt“, ohne große Menschenmengen und den Italienern, die wenig englisch sprechen, war es eine sehr angenehme, erholsame und schöne Reise.

In der Nebensaison würde ich diesen „Absatz“ immer wieder empfehlen.

Noch mehr Fragen? Ich beantworte Sie Ihnen gerne.

Bis zur nächsten Reise,
Ihre
Karen Endler

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