Reise nach Lanzarote

Reise nach Lanzarote

Beschreibung

Die Insel der Vulkane – kaum eine Insel wird durch die vier Elemente „Feuer, Wasser, Luft, und Erde so geprägt wie Lanzarote…

Zu einer Tagung für Touristik war ich auf Lanzarote und habe die Zeit genutzt, mir die Insel mal etwas genauer anzusehen. Eines vorab: Persönlich ist Lanzarote mein Favorit unter den Kanarischen Inseln.

Mit dem Direktflug ab Frankfurt ist man in 4 1/2 Stunden vor Ort. Mein erstes Hotel war an der Costa Teguise –  Mélia Salina, ein angenehmes und schönes Hotel.

Die Costa Teguise bietet Familien mit kleinen Kindern ein schönes Ambiente für einen Urlaub im Osten von Lanzarote. Ob am Strand, im Pool oder im nahe gelegenen Aquapark mit seinen Wasserattraktionen: Dem Badevergnügen für Groß und Klein steht nichts im Wege! Ein Golfplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Die 1. Tour führte mich in den Norden von Lanzarote, um diesen Inselteil zu erkunden. Da die Insel nicht groß ist, ist es kein Problem sich innerhalb einer Woche alles in Ruhe anzusehen.
Der Kakteen-Garten (Jardin de Cactus) – das letzte Werk des Künstlers César Manrique – fasziniert seit 1990 das Publikum. Er ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Rückgewinnung eines verödeten Geländes. Die Zusammenstellung der Kakteen aus verschieden Ländern ist beeindruckend.

Den Mirador del Rio entwarf César Manrique 1973 gemeinsam mit Jesus Soto als Aussichtspunkt im Norden von Lanzarote. Nur ein Meeresarm trennt den kühn in die Felsen gebauten Mirador bei Orzola an der Nordspitze von Lanzarote. Der Mirador ist nur wenige Kilometer von den kleinen Nachbarinseln La Graciosa und Montana Clara entfernt.

Dieser Aussichtspunkt diente auch als Drehort für den Film „Tim Thaler“ aus dem Jahre 1979 mit Thomas Ohrner. Einer der zentralen Drehorte für das Hauptquartier des Barons de Lefouet war der Aussichtspunkt Mirador del Río auf Lanzarote. Filmszenen im Hauptquartier Lefouets wurden im Hotel Mélia Las Salinas an der Costa Teguise gedreht und für die Poolszenen und Teile des Gartens diente das Höhlensystem Jameos del Agua als Kulisse.

Unter einem breiten Lavafeld im Norden von Lanzarote ist der berühmte Jameos del Agua. Der Künstler und Architekt César Manrique gestaltete dort, wo der Erdboden sich öffnete, mit Hilfe von Pflanzen, Licht und Musik eine einzigartige Welt. Gewaltige Eruptionen des Vulkans Monte de La Corona ließen vor etwa 3500 Jahren die Erde erzittern. Bei diesen Ausbrüchen entstand ein imposanter Lavatunnel von sieben Kilometern Länge, eine Landschaft aus bizarren Felsenhöhlen und -galerien.

Der Jameos del Agua ist ein angelegter Konzertsaal mit hervorragender Akustik und Platz für etwa 600 Besucher. Ein Schauplatz, an dem schon viele erinnerungswürdige Konzerte gespielt wurden.

Die 2. Tour führte mich in das Landesinnere und an die Westküste.

Die Timanfaya-Feuerberge auf Lanzarote versprühen ihren ganz eigenen Charme: apokalyptisch und elementar, karg und wunderschön. Lassen Sie sich gefangen nehmen von der jungen Vulkanlandschaft des Montanas del Fuego im Timanfaya Nationalpark. Sie fahren mit dem Bus durch den Park, hinter jeder Kurve ist ein anderes Bild der Vulkanlandschaft zu entdecken.
Nirgendwo anders hatte ich das Gefühl nicht auf unserer Erde zu sein. Dort sieht man genau wie die Natur sich Ihr Leben wieder zurückholt, eine sehr bizarre Landschaft, wirklich sehr beeindruckend.

El Golfo – die Natur bestimmt die Atmosphäre des kleinen Fischerdorfes. Dort genießen die Restaurants einen sehr guten Ruf, direkt am Meer mit herrlicher Aussicht auf den Atlantik.
Bei wunderschönen Sonnenuntergängen kann man hier den Tag mit einem guten Wein und landestypischem Essen ausklingen lassen.

Einige Kilometer von El Golfo entfernt liegt in einer schwarzsandigen Meeresbucht eine froschgrüne Lagune vor einer sichelförmigen Steilwand. Von El Golfo über die einzige Küstenstraße direkt am Meer erlebt man einen atemberaubenden Blick auf den rauen Atlantik – das Farbspiel ist beeindruckend.

In La Geria vereinigen sich Landwirtschaft und moderne Kunst – zwei scheinbar völlig unterschiedliche Dinge. Faszinierend ist im Weinbaugebiet La Geria der Kontrast von schwarzer Lava, grünen Rebstöcken, weißen Anwesen und rötlich schimmernden Bergen.

Ich musste die Weinreben auch erstmal suchen und habe mich immer gefragt, wo die Hügel sind. Die Reben werden an den Lavamauern ebenerdig angebaut und der Wein ist sehr gut. Also wenn sie durch dieses Gebiet fahren, nicht nach oben schauen sondern nach unten!

Playa Blanca an der Südspitze ist als Ferienort herrlich, nahe der Papagayo Traumstrände. Eine lange Strandpromenade lädt zu Spaziergängen ein. Mit kleinen Badebuchten ist es ein attraktiver Urlaubsort für Familien, Sonnenhungrige und Ruhesuchende. Und ja, auch Business in Form von Tagungen ist hier möglich.

Die Tagung fand im Princesa Yaiza statt. Ein wirklich tolles Hotel für alle. Es ist auch eines der wenigen Hotels in Playa Blanca mit Strandlage. Der Strand ist öffentlich und auch gegen Gebühr. Verweilen Sie einfach in der sehr schön gestalten Poolanlage. Zum Ortszentrum und Yachthafen Marina Rubicón sind es ca. 10 Gehminuten.

Das Hotel The Vulcano liegt direkt am Yachthafen und einen kurzen Spaziergang vom Zentrum und dem öffentlichen Strand entfernt. Die wie ein typisches Inseldorf konzipierte Anlage ist eine kleine Welt für sich. Sie besteht aus mehreren Gebäuden mit romantischen Höfen und Plätzen sowie einer Nachbildung der Kirche von Teguise.

Die letzte Übernachtung war in einer Urbanisation in der Nähe vom Flughafen und Arrecife, in dem wunderschönen Boutique-Hotel Villa VIK. Modernes Design mit klassischem Touch zaubert ein warmes, komfortables Ambiente für anspruchsvolle Gäste. Das Hotel liegt sehr zentral und ist wirklich zu empfehlen.

Ein paar Schritte zum Meer um die Ruhe zu genießen – oder wenn man möchte, könnte man in ½ Std. zu Fuß nach Arrecife laufen um das Stadtleben zu erleben. Sie können von dort auch Ihre Inselerkundung starten und den Tag bei einem tollen Dinner im exklusiven Restaurant mit kreativen Menüs und ausgezeichneten Weinen ausklingeln lassen.

Arrecife, die Hauptstadt, bildet den Mittelpunkt des Geschäftslebens, der Kultur und Inselverwaltung. Und doch ist der Charakter des ursprünglichen Fischerstädtchens Arrecife an vielen Plätzen noch spürbar. Die verwinkelten Straßen der Altstadt, das maritime Flair an der Uferpromenade und im attraktiv renovierten Stadthafen Charco San Gines lassen die Wurzeln noch erkennen.

Mein Tipp:
Um die Insel zu erkunden, und wenn Sie keinen klassischen Badeurlaub machen möchten, empfehle ich Ihnen ein Finca-Hotel im Landesinneren zu buchen. Von dort können Sie sternförmig am besten alles entdecken!

Noch mehr Fragen? Ich beantworte sie Ihnen gerne.

Bis zur nächsten Reise,
Ihre
Karen Endler

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